Lustige Ausreden eines Spammers

Sehr geehrter …

nach Erhalt Ihres Faxes „vorab“ vom 7.08.09 warten wir noch immer auf Zusendung von Originalunterlagen. Haben Sie unsere aufrichtige Entschuldigung in unserem Fax vom 7.08.09 akzeptiert und wollen Sie, wie wir gebeten haben, diese Angelegenheit nicht weiter verfolgen? Im Übrigen hat sich herausgestellt, daß die besagte Email für unsere bestehenden Kunden und Geschäftspartner bestimmt war und durch einen Fehler in der Verteilerdatei fehlgeleitet wurde. Die Verteilerdatei war irreparabel beschädigt, ließ sich nicht mehr öffnen und mußte gelöscht werden. Somit können wir zweifelsfrei und 100-ig bestätigen, daß keine Daten zu Ihrer Mandantin in unserem Unternehmen gespeichert sind. Wie es zur Versendung dieser Email gekommen ist, wissen wir nicht genau. Vermutlich wollten wir Ihre Mandantin ursprünglich als möglichen Koopertaionspartner (wir haben sehr viele davon) anschreiben und da wurden durch einen Festplattenfehler mehrere Verteiler übereinander gespeichert. In diesem Fall hatten wir die Email-Adresse aus einer öffentlich zugänglichen Datenbank, es wäre aber auch möglich, daß durch die Recovery-Funktion aus mehreren Bruchstücken zufällig eine „gültige“ Email-Adresse zusammengesetzt wurde, eine einfache Verwechslung bzw. Tippfehler wäre aber auch möglich. In jedem Falle besitzen wir zum jetzigen Punkt keinerlei Daten zu Ihrer Mandantin. Unsere Kunden- Daten werden niemals weder an dritte Personen noch irgendwelche Stellen regelmäßig übermittelt. Da die uns vorab zugesandte Fax-Kopie an einigen Stellen, insbesondere bei kleiner Schrift, nicht zweifelsfrei leserlich ist, konnten wir bis jetzt nicht alles aus dem besagten Fax verstehen und die evtl. Ansprüche nicht prüfen lassen. Daher bitten wir Sie, uns entweder zu bestätigen, daß Sie in dieser Angelegenheit eingelenkt haben, wofür wir Ihnen und Ihrer Mandantin sehr dankbar wären oder aber uns schnellstmöglich die Originalunterlagen zuzusenden. Bis jetzt haben wir keine Post von Ihnen bekommen. Ferner ist es uns _absolut und objektiv nicht möglich_, über diese Angelegenheit bis zur von Ihnen gesetzten Frist 13.August 2009, 12.00 Uhr zu entscheiden. Wir brauchen dafür Zeit mindestens bis zum Monatsende. Unser Rechtsvertreter befindet sich gerade im Urlaub. Ferner ist uns der Grund für diese Eile unverständlich. Daher bestehen wir auf Gewährung einer angemessenen Frist zur Prüfung Ihrer Ansprüche. Da wir keine Originalunterlagen haben, können wir bei der Rechtsanwaltskammer in Dresden keine Auskünfte über Ihre Zulassung erhalten, ferner sind nicht einmal die in Kleinschrift angegebenen Bankverbindungen einwandfrei leserlich. Bitte haben Sie Verständnis, daß ich als Geschäftsführer eine Verantwortung trage und für meine Entscheidungen einwandfreie Unterlagen benötige. Ich kann nicht irgendwelche Handlungen nur anhand einer teilweise unleserlichen Fax-Kopie veranlassen und muß erstmal abwarten, bis die Identität und der Anspruch aller Beteiligten zweifelsfrei festgestellt worden sind.

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